Noch 4 Tage...
Die geliebte Heimat Freiburg ist bereits verlassen, die guten Wünsche von sämtlichen Verwandten sind eingesammelt. Überall macht sich eine leichte Aufregung bemerkbar, nur ich selbst scheine noch nicht so recht zu erkennen, worauf ich mich hier eigentlich eingelassen habe.
Sechs Monate in der Fremde erwarten mich. Sechs Monate fern von allem Gewohnten, von allem Vertrauten, von all den lieben Freunden, von der Gitarre, fern von einer Welt, die mir doch eigentlich so rundum gut getan hat. Was ist es, was mich dennoch in die Ferne zieht? Mich dazu zwingt, allen Luxus eines zu Hauses, einer vertrauten Geborgenheit zu verlassen und mich ins Unbekannte, ins Nichts zu stürzen?
Vielleicht ist es die Neugierde darauf, Fremdes zu erleben und Vertrautes dabei zu entdecken, vielleicht der Wunsch die eigenen Gewohnheiten in die Fremde zu schicken und Neues, Unbekannes dabei zu erleben, vielleicht die Sehnsucht danach mich selbst in der Fremde zu erfahren und die Gelegenheit Gewissheit darüber zu erfahren, überall dort zu Hause sein zu können, wo ich mir selbst nahe kommen kann.
Vielleicht ist es aber auch die einmalige Gelegenheit alles Gewohnte hinter mir zu lassen, um es bei der Rückkehr als Neues (wieder) zu gewinnen.
Sonntag, 8. März 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Hi Claudia,
AntwortenLöschenna - dann mal alles Gute, ich wünsch Dir eine super Zeit, viel weiter weg wär's ja kaum denkbar gewesen, aber warum nicht?! Werde versuchen ab und zu deine Spuren rund um den Globus zu verfolgen - aber es wird bestimmt nicht überall so ganz einfach werden mit Deinen regelmäßigen online updates per Blogg - aber wer's schon so lange ohne Gitarre aushalten kann...
Alles Gute - und bis in 6 Monaten dann spätestens,
viel Glück, thomas