Zur Abwechlng mal ein etwas kürzerer Bericht:
Die Ostküste empfing uns mit schwüler Hitze, mit Regen und naßwarmen Zimmern in denen müde die Ventilatoren ihre Runden drehten. Wir lagen träge in unseren Betten und träumten von den schönen, aber ach, vergangenen Tagen im roten Sand und das Wetter, immer auf unserer Seite schüttete unsere ganze geballte Entäuschung vom Himmel.
Die Jobsuche gaben wir nach einigen erfolglosen Besuchen in diversen Jobvermittlungsbüros und Geschäften und endlosen deprimierenden Geschichten anderer Suchender in den Hostels recht bald auf und beschlossen, daß Geld sparen ersteinal ausreichen muß. So wurden wir WWOOFer (willing worker on organic farms) und nach drei Tagen in der grüngrauen Regenstadt, als uns das Wasser bereits bis zur Nasenspitze stand, fanden wir die erste Farm, die bereit war uns für 4 Stunden täglicher Arbeit freie Kost und Unterkunft und den kostbaren Einblick in das ländliche Familienleben anzubieten.
Sonntag, 31. Mai 2009
Alice Springs und das Outback
Der Flug war faszinierend schön.
Wir erhoben uns in den frühen Morgen einer schnell an grün verlierenden Hügellandschaft. Langsam, aber beständig wurde Grün zu Braun und Braun zu Rot. Die Wüste Zentralausrtraliens lag uns zu Füßen. Mitten aus diesem trockenen Rot tauchte auf einmal ein riesiger Salzsee auf, der zum großen Teil mit Wasser gefüllt war. Dies komme nur etwa alle 20 Jahre vor, sagte uns die Stewardess, nachdem sie alle Passagiere darauf aufmerksam gemacht hatte und das Flugzeug bedenklich Schräglage eingenommen hatte, weil alle auf der einen Seite zum Fenster rausschauen wollten. Je näher wir unserem Reiseziel kamen, desto mehr kleine, grüne Punkte mischten sich großflächig in das Rot. Die kleinen, einzeln stehende Bäume, oder Büsche, durchzogen von wenigen, aber endlos langen, geraden Straßen, ergaben ein Bild aus der Luft, das sehr den Bildern ähnelte, die wir in den Großstädten als Gegenwartskunst der Aboriginals kennengelernt hatten. Tatsächlich erfuhren wir später, daß die Aboriginals nicht immer so gemalt hatten, sondern erst seit Beginn der 70er Jahre. Die Symbole und Motive gab es schon seit Urzeiten, auf Stein, oder einfach in den Sand gemalt, aber das Ausfüllen der Freiräume mit unzähligen, geduldig mit einem dünnen Holzstab aufgedrückten Punkte, und überhaupt das Festhalten der auf diesem Weg erzählten Geschichten, kam erst in den 70er Jahren auf.
Alice Springs empfing uns mit einem angenehmen, trocken- warmen Klima und unzähligen Fliegen (vielleicht sollen ja auch das die vielen Punkte auf den Bildern symbolisieren), die sich überall festsetzen, einen umschwirren und genau zu wissen scheinen, wo sie am meisten stören, um sich dann in geballter Ladung und mit ungeahnter Präzisionsfähigkeit genau darauf zu stürzen, nicht ohne vorher nicht noch die ganze weitläufige Verwandtschaft mit zur Party eingeladen zu haben. Wild, aber so dezent wie möglich um uns wedelnd, flüchteten wir uns ins nahe Flughafengebäude und waren froh, daß der Abholservice zum Hostel schon bereitstand.
Wir waren im Herzen Australiens angekommen.
Eine andere Welt.
Eine zeitlose Welt.
Eine Welt, anders als alles, was ich bisher gesehen habe.
Eine Welt des endlosen Sonnenscheins. Zumindest außerhalb der Regenzeit.
Munter schwatzend brachte uns der Fahrer zu unserem Hostel und ohne es zu merken, hatten wir bereits die erste Stunde in Kulturgeschichte der Aboriginals hinter uns.
Das Hostel lag ruhig und scheinbar leer da, aber bald merkten wir, daß es eigentlich voll war. In jeder Ecke saß, oder lag jemand im Schatten und las, träumte, oder schlief. Es dauerte eine Weile, bis jemand kam, um uns einzuchecken und eine halbe Stunde später saßen wir schon genauso in irgendeiner schattigen Ecke und lasen, oder schliefen. Als es gegen Abend kühler wurde und die Fliegen sich langsam verkrochen, wagten wir uns, vom Hunger angetrieben, über ein ausgetrocknetes Flußbett, durch leere, staubige Straßen in die Innenstadt. Fast die Hälfte der Menschen hier war dunkelhäutig. Ihre Gesichter knollig, die Nase groß und rund, die Augenbrauen hervorstehend, das Kinn wirkte wie hochgeschoben. Die Kleider waren bunt und dreckig. Obwohl sie mittendrin gingen und standen, schienen sie doch von einer ganz anderen Welt und auf dem Rückweg sahen wir viele in Gruppen im trockenen Flußbett um ihre Feuer sitzen. So ganz lassen sie sich von der Zivilisation wohl doch noch nicht einfangen.
Am nächsten Morgen wurden wir um sechs Uhr von zwei freundlichen Guides aus der sternklaren, kalten Dunkelheit zu unserer viertägigen Outbacktour abgeholt.
Ganz anders, als bei Kiwiexperience in NZ, waren hier statt 50 20jährigen, 20 50jährige...
Nein! Unsere Gruppe bestand aus gerade mal 12 Leuten (Guides inklusive), die vertretenen Länder beschränkten sich auf Australien, Frankreich und Deutschland. Das Alter war gut gemischt, zwischen 18-32 und nachdem ich mich an den unverkennbaren schwäbischen Dialekt eines Paares aus Böblingen gewöhnt hatte, musste ich feststellen, daß eigentlich alle ausnahmslos sympatisch waren. Den einen oder anderen vermisse ich zwar schon lang nicht mehr, aber so manchen hätte ich gern noch besser kennengelernt.
Der erste Tag stand unter dem Zeichen stundenlangen Fahrens. Vorwiegend geradeaus! Roter Sand durchzogen von schmächtigen grünen Büschen und mächtigen silbergrünen Eukalyptusbäumen, flog an beiden Seiten vorüber. Hier und da ragte ein roter Hügel aus dem roten Sand. Ich starrte stundenlang aus dem Fenster und konnte mich nicht sattsehen an der so fremdartigen und doch so warmen, freundlichen Eintönigkeit.
Am Nachmittag erreichten wir Kata Tjuta („the Olgas“ nannten sie die Engländer, nach irgendeiner wichtigen Königin zur Zeit der Entdeckung durch die Engländer) Seltsame riesige, runde Steinformationen standen mitten auf der Ebene. Natürlich aus rotem Sandstein und durchzogen von leuchtendgrünen Büschen und Bäumen. Ich glaube, ich habe alle zwei Schritte ein Foto gemachtund bei jedem Fotostop 372 Fliegen von der Linse verscheucht. Zumindest hatte ich dieses Gefühl, als ich im Nachhinein die Bilder angeschaut hatte. Alles sehr ähnlich. Als ich mittendrin stand hatte ich nach jedem Schritt das Gefühl, alles sehe schon wieder komplett neu und anders aus. So gesehen hab ich mich also richtig zurückgehalten.
Am Abend gab es dann den Sonnenuntergang mit Blick auf den Uluru (Ayers Rock) und einem Gläschen Wein. Außer uns waren an diesem Parkplatz nur noch etwa 10 weiter Busse, 3 Autos und 35789 Fliegen zugegen. Alle schienen hier einregelrechtes Abendgelage vorbereitet zu haben mit Grill, Bier, Wein und diversen Salaten. Wirklich ein sehr idyllisches Plätzchen. Aber da Franziska ja nicht so der Weinliebhaber ist, hatte ich am Ende doppelt so viel getrunken wie jeder andere und damit bereits am ersten Abend meinen Ruf ruiniert und den Platz der tipsy, cheeky lady für die restliche Tour gesichert.
Ein Abend am Feuer und eine kalte Nacht unter atemberaubendem Sternenhimmel.
Schon für diesen ersten Tag hatte sich die Tour gelohnt.
Unser Rhythmus passte sich allmählich dem Sonnenlauf an und so wurden wir auch am folgenden Tag um 5.30 Uhr geweckt, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang wieder am Uluru zu sein. Halbträumend noch schaute ich ins frühe Morgendunkel des noch schlafenden Tages und zählte Sternschnuppen. All meine guten Wünsche wandten sich natürlich ausschließlich an Franziska, denn es war ihr Geburtstag, der da so langsam zu erwachen begann. Im schlaftrunkenen Halbdunkel suchten wir unsere Müslischüsseln und mischten irgendetwas zusammen, was einigermaßen auch nach dem schmeckte, was es darstellen sollte, auch wenn wir es noch nicht wirklich erkennen konnten und selbst unsere Geschmacksknospen schienen noch zu schlummern.
Bald darauf fuhren wir dem immer heller werdenden Himmel entgegen, um kurz vor Sonnenaufgang direkt am Fuße des legendären, weltberühmten Steines anzukommen.
Wir verzichteten auf einen weiteren Parkplatzmassenauflauf und begannen den Tag mit der Uluruumrundung. Somit waren wir dem großen, roten Leuchten näher, als alle anderen und konnten faszinierend beobachten, wie auf das müde Rotgrau des frühen Morgens, langsam ein strahlendes Rotorange folgte, das bald den gesamten Felsen einschloß, bis es im Laufe des zweistündigen Spaziergangs wieder dunkler wurde und die typische rotbraune Farbe des Tages annahm.
Im Anschluß dazu bekamen wir unsere zweite Informationsstunde zum Thema Aboriginal Life. Ihre Geschichten wurden immer nur mündlich und meist singend weitergegeben. Die Zeichnungen in den Sand waren nur zur Unterstützung, das Lied allein reichte aus, um wichtige Informationen weiterzugeben. So zum Beispiel, wie Wasserlöcher zu finden waren, die man, wenn man die entsprechenden Lieder kennt, singend finden konnte. Auch die Herkunft und die Gründe ihrer Reisen wurde auf diese Art und Weise weitergegeben. Auch dürfen immer nur die Teile der Geschichten erzählt werden, die sich in dem Gebiet abgespielt haben, in dem man sich gerade befindet und immer enthalten sie neben der Erklärung ihrer Herkunft wichtige Lebensregeln mit eindeutiger Moral, ganz ähnlich unserer Märchen der Gebrüder Grimm.
Hin und wieder fanden wir auch Zeichnungen auf Stein. Das so lernten wir, sei nicht als Kunstwerk anzusehen, sondern eher eine Art historische Kühlschranknotiz, damit die Männer, wenn sie von ihrer oft tagelangen Jagd heimkamen und ihre Frauen sich in der Zwischenzeit still und heimlich davon gemacht hatten, um dem Wasser zu folgen, zumindest wußten, wohin sie gehen mußten, wenn sie sie denn wiedertreffen wollten. Oder, die andere Bedeutung der Felsbemalung war die der historischen Schultafel, denn wann immer die Alten den Jungen ihr wichtiges Wissen weitergaben, nahmen sie sich, ganz wie wir heute, farbiges Steinpulver- Wasser- Gemisch und ihre Finger zu Hilfe.
Am Nachmittag hieß es wieder fahren, die unzähligen Kilometer auf gerader Straße zum Kings Canyon hinter uns zu bringen. Draußen änderte sich die Landschaft. Die Bäume wurden höher und dichter, blassgelbes Gras kam zum Vorschein und in der Ferne tauchten tatsächlich so etwas wie Berge auf, während allmählich die Sonne unterging. Die zweite Nacht in den Swags unter freiem Sternenhimmel und nah am wärmenden Feuer war noch schöner, als die erste, auch wenn wir gewarnt wurden unsere Sachen in Sicherheit zu bringen, da die Dingos nachts fleißig alles mitnehmen, was nicht niet und nagelfest ist.
Auch am dritten Tag hieß es natürlich: Früh raus, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Das Aufstehen fiel langsam nicht mehr ganz so schwer, aber das Müsli war deshalb im Dunkeln noch immer nicht leichter zu finden und mit dem ersten Silberstrahl am Horizont saßen wir wieder im Auto und fuhren dem Kings Canyon endgültig entgegen. Die Wanderung durch diese wieder ganz anders formatierten, aber genauso roten Felsen, die aufgehende Sonne durch das lang gezogene Tal, die versteckten Wasserstellen, die das Rot der Umgebung widerspiegelten, die unzähligen Spitzen des australischen Humors, die seit dem ersten Abend kein Ende mehr zu nehmen schienen und die gelassene Ruhe, die über all dem lag, ein Ort, an dem alle Sorgen der Welt unbedeutend und klein erscheinen. So klein, daß man nicht einmal im entferntesten daran denkt, in irgendeiner Weise auch nur daran zu denken. Das Denken überhaupt wird so denkbar undenkbar angesichts dieser unerdenklichen, natürlichen Schönheit und dem zeitlosem Lebensgefühl. Und während sich die Landschaft von Neuem änderte, immer grüner und hügeliger wurde, ging in friedlich warmer, gelassen witziger Stimmung auch dieser Tag zu Ende und bald erhob sich, nach einer letzten sternenklaren Nacht ein neuer Sonnenaufgang über unserem letzten Morgen im Outback. Der letzte Tag verging im immer wieder auftauchenden Kampf gegen die unvermeidliche Einsicht, daß dieses wunderschöne und einmalig besondere Erlebnis vorüber gehen wird und ich nichts daran ändern kann. Und die Dauer des Schreibens dieses Berichtes ist der beste Beweis dafür, wie oft und gern und endlos gedankenverloren ich immer wieder an diesen Ort, an diese Tage rotwarmer Magie zurückkehre, mich dorthin zurück sehne und ohne Zögern alle Fliegen der Welt in Kauf nehmen würde, um nur wieder dort sein zu dürfen.
Wir erhoben uns in den frühen Morgen einer schnell an grün verlierenden Hügellandschaft. Langsam, aber beständig wurde Grün zu Braun und Braun zu Rot. Die Wüste Zentralausrtraliens lag uns zu Füßen. Mitten aus diesem trockenen Rot tauchte auf einmal ein riesiger Salzsee auf, der zum großen Teil mit Wasser gefüllt war. Dies komme nur etwa alle 20 Jahre vor, sagte uns die Stewardess, nachdem sie alle Passagiere darauf aufmerksam gemacht hatte und das Flugzeug bedenklich Schräglage eingenommen hatte, weil alle auf der einen Seite zum Fenster rausschauen wollten. Je näher wir unserem Reiseziel kamen, desto mehr kleine, grüne Punkte mischten sich großflächig in das Rot. Die kleinen, einzeln stehende Bäume, oder Büsche, durchzogen von wenigen, aber endlos langen, geraden Straßen, ergaben ein Bild aus der Luft, das sehr den Bildern ähnelte, die wir in den Großstädten als Gegenwartskunst der Aboriginals kennengelernt hatten. Tatsächlich erfuhren wir später, daß die Aboriginals nicht immer so gemalt hatten, sondern erst seit Beginn der 70er Jahre. Die Symbole und Motive gab es schon seit Urzeiten, auf Stein, oder einfach in den Sand gemalt, aber das Ausfüllen der Freiräume mit unzähligen, geduldig mit einem dünnen Holzstab aufgedrückten Punkte, und überhaupt das Festhalten der auf diesem Weg erzählten Geschichten, kam erst in den 70er Jahren auf.
Alice Springs empfing uns mit einem angenehmen, trocken- warmen Klima und unzähligen Fliegen (vielleicht sollen ja auch das die vielen Punkte auf den Bildern symbolisieren), die sich überall festsetzen, einen umschwirren und genau zu wissen scheinen, wo sie am meisten stören, um sich dann in geballter Ladung und mit ungeahnter Präzisionsfähigkeit genau darauf zu stürzen, nicht ohne vorher nicht noch die ganze weitläufige Verwandtschaft mit zur Party eingeladen zu haben. Wild, aber so dezent wie möglich um uns wedelnd, flüchteten wir uns ins nahe Flughafengebäude und waren froh, daß der Abholservice zum Hostel schon bereitstand.
Wir waren im Herzen Australiens angekommen.
Eine andere Welt.
Eine zeitlose Welt.
Eine Welt, anders als alles, was ich bisher gesehen habe.
Eine Welt des endlosen Sonnenscheins. Zumindest außerhalb der Regenzeit.
Munter schwatzend brachte uns der Fahrer zu unserem Hostel und ohne es zu merken, hatten wir bereits die erste Stunde in Kulturgeschichte der Aboriginals hinter uns.
Das Hostel lag ruhig und scheinbar leer da, aber bald merkten wir, daß es eigentlich voll war. In jeder Ecke saß, oder lag jemand im Schatten und las, träumte, oder schlief. Es dauerte eine Weile, bis jemand kam, um uns einzuchecken und eine halbe Stunde später saßen wir schon genauso in irgendeiner schattigen Ecke und lasen, oder schliefen. Als es gegen Abend kühler wurde und die Fliegen sich langsam verkrochen, wagten wir uns, vom Hunger angetrieben, über ein ausgetrocknetes Flußbett, durch leere, staubige Straßen in die Innenstadt. Fast die Hälfte der Menschen hier war dunkelhäutig. Ihre Gesichter knollig, die Nase groß und rund, die Augenbrauen hervorstehend, das Kinn wirkte wie hochgeschoben. Die Kleider waren bunt und dreckig. Obwohl sie mittendrin gingen und standen, schienen sie doch von einer ganz anderen Welt und auf dem Rückweg sahen wir viele in Gruppen im trockenen Flußbett um ihre Feuer sitzen. So ganz lassen sie sich von der Zivilisation wohl doch noch nicht einfangen.
Am nächsten Morgen wurden wir um sechs Uhr von zwei freundlichen Guides aus der sternklaren, kalten Dunkelheit zu unserer viertägigen Outbacktour abgeholt.
Ganz anders, als bei Kiwiexperience in NZ, waren hier statt 50 20jährigen, 20 50jährige...
Nein! Unsere Gruppe bestand aus gerade mal 12 Leuten (Guides inklusive), die vertretenen Länder beschränkten sich auf Australien, Frankreich und Deutschland. Das Alter war gut gemischt, zwischen 18-32 und nachdem ich mich an den unverkennbaren schwäbischen Dialekt eines Paares aus Böblingen gewöhnt hatte, musste ich feststellen, daß eigentlich alle ausnahmslos sympatisch waren. Den einen oder anderen vermisse ich zwar schon lang nicht mehr, aber so manchen hätte ich gern noch besser kennengelernt.
Der erste Tag stand unter dem Zeichen stundenlangen Fahrens. Vorwiegend geradeaus! Roter Sand durchzogen von schmächtigen grünen Büschen und mächtigen silbergrünen Eukalyptusbäumen, flog an beiden Seiten vorüber. Hier und da ragte ein roter Hügel aus dem roten Sand. Ich starrte stundenlang aus dem Fenster und konnte mich nicht sattsehen an der so fremdartigen und doch so warmen, freundlichen Eintönigkeit.
Am Nachmittag erreichten wir Kata Tjuta („the Olgas“ nannten sie die Engländer, nach irgendeiner wichtigen Königin zur Zeit der Entdeckung durch die Engländer) Seltsame riesige, runde Steinformationen standen mitten auf der Ebene. Natürlich aus rotem Sandstein und durchzogen von leuchtendgrünen Büschen und Bäumen. Ich glaube, ich habe alle zwei Schritte ein Foto gemachtund bei jedem Fotostop 372 Fliegen von der Linse verscheucht. Zumindest hatte ich dieses Gefühl, als ich im Nachhinein die Bilder angeschaut hatte. Alles sehr ähnlich. Als ich mittendrin stand hatte ich nach jedem Schritt das Gefühl, alles sehe schon wieder komplett neu und anders aus. So gesehen hab ich mich also richtig zurückgehalten.
Am Abend gab es dann den Sonnenuntergang mit Blick auf den Uluru (Ayers Rock) und einem Gläschen Wein. Außer uns waren an diesem Parkplatz nur noch etwa 10 weiter Busse, 3 Autos und 35789 Fliegen zugegen. Alle schienen hier einregelrechtes Abendgelage vorbereitet zu haben mit Grill, Bier, Wein und diversen Salaten. Wirklich ein sehr idyllisches Plätzchen. Aber da Franziska ja nicht so der Weinliebhaber ist, hatte ich am Ende doppelt so viel getrunken wie jeder andere und damit bereits am ersten Abend meinen Ruf ruiniert und den Platz der tipsy, cheeky lady für die restliche Tour gesichert.
Ein Abend am Feuer und eine kalte Nacht unter atemberaubendem Sternenhimmel.
Schon für diesen ersten Tag hatte sich die Tour gelohnt.
Unser Rhythmus passte sich allmählich dem Sonnenlauf an und so wurden wir auch am folgenden Tag um 5.30 Uhr geweckt, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang wieder am Uluru zu sein. Halbträumend noch schaute ich ins frühe Morgendunkel des noch schlafenden Tages und zählte Sternschnuppen. All meine guten Wünsche wandten sich natürlich ausschließlich an Franziska, denn es war ihr Geburtstag, der da so langsam zu erwachen begann. Im schlaftrunkenen Halbdunkel suchten wir unsere Müslischüsseln und mischten irgendetwas zusammen, was einigermaßen auch nach dem schmeckte, was es darstellen sollte, auch wenn wir es noch nicht wirklich erkennen konnten und selbst unsere Geschmacksknospen schienen noch zu schlummern.
Bald darauf fuhren wir dem immer heller werdenden Himmel entgegen, um kurz vor Sonnenaufgang direkt am Fuße des legendären, weltberühmten Steines anzukommen.
Wir verzichteten auf einen weiteren Parkplatzmassenauflauf und begannen den Tag mit der Uluruumrundung. Somit waren wir dem großen, roten Leuchten näher, als alle anderen und konnten faszinierend beobachten, wie auf das müde Rotgrau des frühen Morgens, langsam ein strahlendes Rotorange folgte, das bald den gesamten Felsen einschloß, bis es im Laufe des zweistündigen Spaziergangs wieder dunkler wurde und die typische rotbraune Farbe des Tages annahm.
Im Anschluß dazu bekamen wir unsere zweite Informationsstunde zum Thema Aboriginal Life. Ihre Geschichten wurden immer nur mündlich und meist singend weitergegeben. Die Zeichnungen in den Sand waren nur zur Unterstützung, das Lied allein reichte aus, um wichtige Informationen weiterzugeben. So zum Beispiel, wie Wasserlöcher zu finden waren, die man, wenn man die entsprechenden Lieder kennt, singend finden konnte. Auch die Herkunft und die Gründe ihrer Reisen wurde auf diese Art und Weise weitergegeben. Auch dürfen immer nur die Teile der Geschichten erzählt werden, die sich in dem Gebiet abgespielt haben, in dem man sich gerade befindet und immer enthalten sie neben der Erklärung ihrer Herkunft wichtige Lebensregeln mit eindeutiger Moral, ganz ähnlich unserer Märchen der Gebrüder Grimm.
Hin und wieder fanden wir auch Zeichnungen auf Stein. Das so lernten wir, sei nicht als Kunstwerk anzusehen, sondern eher eine Art historische Kühlschranknotiz, damit die Männer, wenn sie von ihrer oft tagelangen Jagd heimkamen und ihre Frauen sich in der Zwischenzeit still und heimlich davon gemacht hatten, um dem Wasser zu folgen, zumindest wußten, wohin sie gehen mußten, wenn sie sie denn wiedertreffen wollten. Oder, die andere Bedeutung der Felsbemalung war die der historischen Schultafel, denn wann immer die Alten den Jungen ihr wichtiges Wissen weitergaben, nahmen sie sich, ganz wie wir heute, farbiges Steinpulver- Wasser- Gemisch und ihre Finger zu Hilfe.
Am Nachmittag hieß es wieder fahren, die unzähligen Kilometer auf gerader Straße zum Kings Canyon hinter uns zu bringen. Draußen änderte sich die Landschaft. Die Bäume wurden höher und dichter, blassgelbes Gras kam zum Vorschein und in der Ferne tauchten tatsächlich so etwas wie Berge auf, während allmählich die Sonne unterging. Die zweite Nacht in den Swags unter freiem Sternenhimmel und nah am wärmenden Feuer war noch schöner, als die erste, auch wenn wir gewarnt wurden unsere Sachen in Sicherheit zu bringen, da die Dingos nachts fleißig alles mitnehmen, was nicht niet und nagelfest ist.
Auch am dritten Tag hieß es natürlich: Früh raus, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Das Aufstehen fiel langsam nicht mehr ganz so schwer, aber das Müsli war deshalb im Dunkeln noch immer nicht leichter zu finden und mit dem ersten Silberstrahl am Horizont saßen wir wieder im Auto und fuhren dem Kings Canyon endgültig entgegen. Die Wanderung durch diese wieder ganz anders formatierten, aber genauso roten Felsen, die aufgehende Sonne durch das lang gezogene Tal, die versteckten Wasserstellen, die das Rot der Umgebung widerspiegelten, die unzähligen Spitzen des australischen Humors, die seit dem ersten Abend kein Ende mehr zu nehmen schienen und die gelassene Ruhe, die über all dem lag, ein Ort, an dem alle Sorgen der Welt unbedeutend und klein erscheinen. So klein, daß man nicht einmal im entferntesten daran denkt, in irgendeiner Weise auch nur daran zu denken. Das Denken überhaupt wird so denkbar undenkbar angesichts dieser unerdenklichen, natürlichen Schönheit und dem zeitlosem Lebensgefühl. Und während sich die Landschaft von Neuem änderte, immer grüner und hügeliger wurde, ging in friedlich warmer, gelassen witziger Stimmung auch dieser Tag zu Ende und bald erhob sich, nach einer letzten sternenklaren Nacht ein neuer Sonnenaufgang über unserem letzten Morgen im Outback. Der letzte Tag verging im immer wieder auftauchenden Kampf gegen die unvermeidliche Einsicht, daß dieses wunderschöne und einmalig besondere Erlebnis vorüber gehen wird und ich nichts daran ändern kann. Und die Dauer des Schreibens dieses Berichtes ist der beste Beweis dafür, wie oft und gern und endlos gedankenverloren ich immer wieder an diesen Ort, an diese Tage rotwarmer Magie zurückkehre, mich dorthin zurück sehne und ohne Zögern alle Fliegen der Welt in Kauf nehmen würde, um nur wieder dort sein zu dürfen.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Melbourne
Nachträgliches
Viel schneller als mir lieb ist, vergehen die Tage und Wochen und ich vergesse ganz die armen, wartenden Zurückgebliebenen. Aber nun ist es endlich wieder soweit und ich werde mich für Euch nochmal in die wunderschöne, intensive und vor allem Erlebnisreiche Vergangenheit stürzen.
Melbourne
Australien empfing uns auch zum zweiten Mal mit seiner überwältigenden Freundlichkeit. Am Flughafen wurden unsere Schuhe in erstklassigem Service von neuseeländischer Erde befreit und etwa eine Stunde später standen wir etwas eingequetscht in der Straßenbahn in Richtung unserer Bleibe für die Nacht. An jeder Station mußten wir mit unserem Gepäck ein und ausrangieren, wenn jemand aussteigen wollte, was bald das ganze Abteil zu Scherzen anregte, bis wir uns endlich ein wenig ratlos an einer Haltestelle wiederfanden und die Bahn ohne uns in den kühlen Abend weiterfuhr. Aber für Sorgen blieb uns keine Zeit, denn sofort wurden wir von zwei jungen Frauen umsorgt, die sich unserer annahmen und mit Hilfe ihres iPhones übers Internet schnell herausfanden, wohin wir weiterhin zu gehen hätten und uns sicherheitshalber noch ein Stück weit begleiteten. So fanden wir ohne Schwierigkeiten zu unserem Hostel, gleichzeitig ein Irish Pub und leider mit sehr dünnen Wänden und einer etwas seltsamen Ansicht für Sauberkeit, aber zwei Nächte würden wir es schon aushalten und dann würden wir auf jeden Fall nach etwas Gemütlicherem suchen.
Schon der erste Tag in dieser wunderschönen, unendlich vielseitigen Stadt, machte alle Unannehmlichkeiten der Nacht wieder wett. Es tat gut, nach all den Naturerlebnissen in Neuseeland auch mal wieder durch eine richtige Stadt zu gehen, sich in den tausenden Läden mit den ausgefallensten Moden zu verlieren und mit leichtem Erstaunen zurück auf der Straße festzustellen, daß es genug Menschen gibt, die derlei Kleidung auch tragen und daß es eigentlich richtig gut aussieht, da jeder seinen eigenen Stile entwickelt zu haben scheint und Melbourne es an nichts mangeln lässt, was hilft die jeweilige Individualität auszuschmücken.
Schön war es auch, durch die langen, geraden Straßen zu spazieren und dem nicht abbrechenden Menschenstrom entgegen zu blicken, die tausenden Gesichter aus allen Kulturen in sich aufzunehmen und sich des eigenen Glücks bewußt zu werden, alle Zeit der Welt zu haben, nirgendwohin eilen zu müssen und sich erfreut wundern zu können, wie viele sich hier doch die Zeit nehmen, Dich mit einem Lächeln zu grüßen, bevor sie ihre Blicke wieder einem ferneren Ziel zuwenden.
Gegen Abend machten wir us dann auf die Suche nach einer neuen Unterkunft für die nächsten Tage. Wir hatten gehofft, irgendwo für die Unterkunft ein paar Stunden beim Putzen helfen zu können, wie das hier und da immer mal wieder angeboten wurde, um unsere Kasse ein wenig zu schonen, aber es wurde Winter in Melbourne und die Stadt war überfüllt mit arbeitssuchenden Workingtravelern. Dafür fanden wir aber ein anderes, sehr günstiges Hostel! Diesmal über einem englischen Pub, mit noch dünneren Wänden. Das Hostel war erst ganze fünf Wochen alt, aber das Wort Sauberkeit war wohl noch nicht mit eingezogen. Stellt euch einfach eine WG-Dauer- Party mit durchschnittlich 60 Gästen vor. Zum Glück war das Wetter trotz zunehmender Kälte meist sonnig und machte es uns leicht jeden Morgen das Haus zu verlassen und erst am späten Abend wieder zu betreten.
Die Stadt steckt voller Gemütlichkeit. Sie erscheint wie ein einziges, riesiges Kunstwerk. Überall in der Stadt findet man kleine, charakteristische Kunstwerke in die städtische Landschaft eingebaut, überall stehen Skulpturen, Springbrunnen, architektonisch interessante Brücken, Plätze, Sitzgelegenheiten, oder auch einfach nur ein leuchtendes Sektglas auf dem Bordstein vor dem Musicaltheater. Wirklich eine Stadt zum Leben und Wohlfühlen, mit unzähligen Cafes für wirklich jeden Geschmack, mit scmalen Gassen, vielen, kleinen Kunstgalerien und Musik überall. So hatten wir denn auch das Glück auf das Melbourner Jazzfestival zu treffen und saßen jeden Tag zwischen vielen anderen Mittags und am späteren Nachmittag ein Stündchen auf dem Federal Square und lauschten den unzähligen Bands, die dort spielten. Die Vormittage verbrachten wir nur allzugern mit kleinen einkäufen auf dem Queen Victoria Market, wo es frisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, neben Käse aller Art, richtigem, guten Brot!!! leckeren Kuchen, den verschiedensten Brotaufstrichen, Gewürzen, Fisch, Wurst, und allen unerdenklichen Schokoladensorten zu erwerben gab, daß wir bald gar nicht mehr recht gewußt hätten, wer das alles hätte essen sollen, wenn wir es wirklich gekauft hätten...
Eine Stadt zum rundum wohlfühlen!
Nur etwas kalt wurde es mit der Zeit, nicht umsonst ist dort ja jetzt Winter und deshalb viele es uns dann doch nicht so schwer eine Woche später wieder ins Flugzeug zu steigen, um nach Alice Springs zu fliegen.
Viel schneller als mir lieb ist, vergehen die Tage und Wochen und ich vergesse ganz die armen, wartenden Zurückgebliebenen. Aber nun ist es endlich wieder soweit und ich werde mich für Euch nochmal in die wunderschöne, intensive und vor allem Erlebnisreiche Vergangenheit stürzen.
Melbourne
Australien empfing uns auch zum zweiten Mal mit seiner überwältigenden Freundlichkeit. Am Flughafen wurden unsere Schuhe in erstklassigem Service von neuseeländischer Erde befreit und etwa eine Stunde später standen wir etwas eingequetscht in der Straßenbahn in Richtung unserer Bleibe für die Nacht. An jeder Station mußten wir mit unserem Gepäck ein und ausrangieren, wenn jemand aussteigen wollte, was bald das ganze Abteil zu Scherzen anregte, bis wir uns endlich ein wenig ratlos an einer Haltestelle wiederfanden und die Bahn ohne uns in den kühlen Abend weiterfuhr. Aber für Sorgen blieb uns keine Zeit, denn sofort wurden wir von zwei jungen Frauen umsorgt, die sich unserer annahmen und mit Hilfe ihres iPhones übers Internet schnell herausfanden, wohin wir weiterhin zu gehen hätten und uns sicherheitshalber noch ein Stück weit begleiteten. So fanden wir ohne Schwierigkeiten zu unserem Hostel, gleichzeitig ein Irish Pub und leider mit sehr dünnen Wänden und einer etwas seltsamen Ansicht für Sauberkeit, aber zwei Nächte würden wir es schon aushalten und dann würden wir auf jeden Fall nach etwas Gemütlicherem suchen.
Schon der erste Tag in dieser wunderschönen, unendlich vielseitigen Stadt, machte alle Unannehmlichkeiten der Nacht wieder wett. Es tat gut, nach all den Naturerlebnissen in Neuseeland auch mal wieder durch eine richtige Stadt zu gehen, sich in den tausenden Läden mit den ausgefallensten Moden zu verlieren und mit leichtem Erstaunen zurück auf der Straße festzustellen, daß es genug Menschen gibt, die derlei Kleidung auch tragen und daß es eigentlich richtig gut aussieht, da jeder seinen eigenen Stile entwickelt zu haben scheint und Melbourne es an nichts mangeln lässt, was hilft die jeweilige Individualität auszuschmücken.
Schön war es auch, durch die langen, geraden Straßen zu spazieren und dem nicht abbrechenden Menschenstrom entgegen zu blicken, die tausenden Gesichter aus allen Kulturen in sich aufzunehmen und sich des eigenen Glücks bewußt zu werden, alle Zeit der Welt zu haben, nirgendwohin eilen zu müssen und sich erfreut wundern zu können, wie viele sich hier doch die Zeit nehmen, Dich mit einem Lächeln zu grüßen, bevor sie ihre Blicke wieder einem ferneren Ziel zuwenden.
Gegen Abend machten wir us dann auf die Suche nach einer neuen Unterkunft für die nächsten Tage. Wir hatten gehofft, irgendwo für die Unterkunft ein paar Stunden beim Putzen helfen zu können, wie das hier und da immer mal wieder angeboten wurde, um unsere Kasse ein wenig zu schonen, aber es wurde Winter in Melbourne und die Stadt war überfüllt mit arbeitssuchenden Workingtravelern. Dafür fanden wir aber ein anderes, sehr günstiges Hostel! Diesmal über einem englischen Pub, mit noch dünneren Wänden. Das Hostel war erst ganze fünf Wochen alt, aber das Wort Sauberkeit war wohl noch nicht mit eingezogen. Stellt euch einfach eine WG-Dauer- Party mit durchschnittlich 60 Gästen vor. Zum Glück war das Wetter trotz zunehmender Kälte meist sonnig und machte es uns leicht jeden Morgen das Haus zu verlassen und erst am späten Abend wieder zu betreten.
Die Stadt steckt voller Gemütlichkeit. Sie erscheint wie ein einziges, riesiges Kunstwerk. Überall in der Stadt findet man kleine, charakteristische Kunstwerke in die städtische Landschaft eingebaut, überall stehen Skulpturen, Springbrunnen, architektonisch interessante Brücken, Plätze, Sitzgelegenheiten, oder auch einfach nur ein leuchtendes Sektglas auf dem Bordstein vor dem Musicaltheater. Wirklich eine Stadt zum Leben und Wohlfühlen, mit unzähligen Cafes für wirklich jeden Geschmack, mit scmalen Gassen, vielen, kleinen Kunstgalerien und Musik überall. So hatten wir denn auch das Glück auf das Melbourner Jazzfestival zu treffen und saßen jeden Tag zwischen vielen anderen Mittags und am späteren Nachmittag ein Stündchen auf dem Federal Square und lauschten den unzähligen Bands, die dort spielten. Die Vormittage verbrachten wir nur allzugern mit kleinen einkäufen auf dem Queen Victoria Market, wo es frisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, neben Käse aller Art, richtigem, guten Brot!!! leckeren Kuchen, den verschiedensten Brotaufstrichen, Gewürzen, Fisch, Wurst, und allen unerdenklichen Schokoladensorten zu erwerben gab, daß wir bald gar nicht mehr recht gewußt hätten, wer das alles hätte essen sollen, wenn wir es wirklich gekauft hätten...
Eine Stadt zum rundum wohlfühlen!
Nur etwas kalt wurde es mit der Zeit, nicht umsonst ist dort ja jetzt Winter und deshalb viele es uns dann doch nicht so schwer eine Woche später wieder ins Flugzeug zu steigen, um nach Alice Springs zu fliegen.
Dienstag, 5. Mai 2009
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