Zur Abwechlng mal ein etwas kürzerer Bericht:
Die Ostküste empfing uns mit schwüler Hitze, mit Regen und naßwarmen Zimmern in denen müde die Ventilatoren ihre Runden drehten. Wir lagen träge in unseren Betten und träumten von den schönen, aber ach, vergangenen Tagen im roten Sand und das Wetter, immer auf unserer Seite schüttete unsere ganze geballte Entäuschung vom Himmel.
Die Jobsuche gaben wir nach einigen erfolglosen Besuchen in diversen Jobvermittlungsbüros und Geschäften und endlosen deprimierenden Geschichten anderer Suchender in den Hostels recht bald auf und beschlossen, daß Geld sparen ersteinal ausreichen muß. So wurden wir WWOOFer (willing worker on organic farms) und nach drei Tagen in der grüngrauen Regenstadt, als uns das Wasser bereits bis zur Nasenspitze stand, fanden wir die erste Farm, die bereit war uns für 4 Stunden täglicher Arbeit freie Kost und Unterkunft und den kostbaren Einblick in das ländliche Familienleben anzubieten.
Sonntag, 31. Mai 2009
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